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Das Ende bedeutet gleichzeitig einen Neuanfang

über mich

Ich wurde 1974 in Covasna ( Rumänien,Siebenbürgen,Transylvanien) geboren. Da es dort ein komunistisch, diktatorisches System gab, bin ich 1980 mit meinen Eltern hierher nach Deutschland gekommen. Nachdem ich 1995 das Abitur hinter mir hatte, begann ich mit dem Zivildienst. Nach einigen Aufenthalten in der Psychiatrie, einer abgebrochenen Ausbildung zum CTA , fand ich 1999 endlich das, was für mich die optimale Lösung zu sein schien. >> die Waldarbeit !

Nach der Ausblidung und einer Stelle hier bei der Stadt, bin ich seit 2007 selbstständig. Obwohl die Arbeit und das Geld mir sehr gut gefallen hat habe ich dies aber langsam auch satt. Scheinbar kann ich nicht lange an einer Sache bleiben.

über euch

Bis auf meine Eltern, meine Schwester und ihrem Kleinen, hab ich euch alle absolut satt !

Ich finde dieses Land und die Menschen darin nicht mehr ok. Klar ist es schön, in einem Land zu leben, in dem Vater Staat für einen sorgt. In dem die medizinische und finanzielle Absicherung funktioniert und in dem man sich keine weiteren Gedanken über ein warmes Bett und etwas zu Essen machen muß.

Dennoch friere ich hier. Auch wenn´s draußen 30° hat !

Es sind die Menschen.

Hier haben die Einwohner den wahren Sinn des Lebens ( oder die Suche danach ) verloren oder aufgegeben.

Die Medien donnern gnadenlos Nonsens auf die Bevölkerung. Es wird einem weis gemacht, daß Sex, Geld und Macht das sind, was zählt. Es wird Angst und Wahnsinn geprädigt. Irreführung und Realitätsentfremdung sind an der Tagesordnung. DIe Welt um uns herum wird als böse und gemein dargestellt.

Man versucht den letzten Rest an Gefühlen und Verstand auszumerzen.

Leider richten sich viele ( fast Alle , auch wen sie es nicht zugeben ) nach diesen eingetrichterten Dingen. Vor allem Jugendliche und Kinder sehen es als mitlerweile "normal" an, daß man einander nicht vertraut, jeden Kontakt zu Anderen als gefährlich ansieht und sich immer mehr hinter seinen eigenen Mauern verschanzt.

Durch diese Abschottung kommt es nicht mehr zu wirklich positiven Kontakten. Die Menschen rennen orientierungslos herum, beglücken sich durch die Erniedrigung von Menschen, die "stolz" und "mutig" genug sind das zu sagen und zu tun, was sie denken. Innerlich verlieren sie mehr und mehr die Lust am Leben, das Gefühl, das man "Liebe" nennt und den Bezug zu der eigentlichen Welt.

Diese Gefühlskälte und dieser Ich-Bezug führen dann zu Amokläufen, Suicid, Geisteskrankheiten und Krankheiten, die den eigenen Körper zerstören.

Frustration, Hass und Zerstörungswut breiten sich hier immer mehr aus und auch die Dekadenz in Form von sexueller Losgelöstheit sowie der Drang aufzufallen lassen hier immer mehr Gewalt entstehen.

Kinder fliehen in Drogensucht oder verprügeln Mitschüler, disen ( diskriminieren ) sich gegenseitig und sind stolz darauf, einen anderen innerlich oder äußerlich zerstört zu haben.

über diesen Blog

Da ich keine Lust und wahrscheinlich auch keine Gelegenheit haben werde, auf meiner Reise Jedem von euch, der an mir und meiner Geschichte interressiert ist einen genauen und Alles umfassenden Bericht zu liefern, habe ich diesen Blog angelegt.

Hier werde ich ( das habe ich jedenfalls vor ) über mich, meine Erlebnisse und Erfahrungen berichten. So könnt Ihr ( weigstens für eine kurze Zeit ) mit mir aus dieser Welt entfliehen. Wahre Gedanken und Ansichten eines Wanderers ( Eremiten ? ) nachlesen.

Mit Gedichten, Fragen und Denkanstößen versuche ich eure Welt wieder etwas wärmer zu machen. Ich will nicht kritisieren um meinen Frust an euch loszuwerden oder euch runterzuziehen, sondern um "konstruktiv" mit Gedanken einen kleinen Beitrag dazu leisten etwas mehr "Nächstenliebe" zu sähen.

Über kleine Spenden, die meine Reise verlängern freue ich mich sehr. Es zeigt mir, daß Ihr das System verstanden habt und das Ihr wirklich ernsthaft versucht euch zu ändern.

Denkt daran daß der, dem Ihr Hilfe zeigt und gebt, vielleicht euch auch etwas zurückgibt. ( auch wenn es "nur" diese Abenteuer sind, an denen Ihr passiv Teil haben dürft )

Spendenkonto ist noch nicht vorhanden.

Da ich noch kein Feedback dementsprechend erhalten habe, wird auch vorerst noch kein solches angelegt.

Wenn Ihr über diese Art von Reiseunterstützung nur lächeln könnt, dann kauft euch doch anstelle einer Spende 2 Kugeln Eis mehr ! ( hoffe Ihr versteht diesen Wink

2.10.08 10:31


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Das Ende bedeutet gleichzeitig einen Neuanfang

Tja, bei einer schlechten ( das soll heißen "langsamen" ) Uploadrate dauert es EWIG, bis irgend Etwas hochgeladen wird. Dennoch, hier ist mal was

http://de.youtube.com/watch?v=xJyUjhcSaxQ

2.10.08 16:36


morgentliches Gassi-Gehen mit den Rackern

Bevor ich zur Arbeit fahre, gehe ich immer erst eine Runde mit meinen Hunden.

Auch wenn sie zwar mit mir mitfahren und mir oft bei der Arbeit zusehen, ist es doch schwer, sie dort nochmals rauszulassen, da ich gefährliche Werkzeuge benutze.

In Zukunft wird sich diese Regelmäßigkeit wahrscheinlich ( hoffentlich ) ändern.

http://de.youtube.com/watch?v=PsXnJTbzzCA

3.10.08 10:34


als Erster da , als Letzter weg

Meißtens ist ein selbstständiger Unternehmer wie ich als Erster an seinem Arbeitsplatz ( mit einigen Ausnahmen, gell Roman ) und verläßt ihn auch als Letzter.

Dennoch, in diesem abschließenden Monat kam es leider oft vor, daß ich früher aufgehört habe und auch, daß ich mal an dem einen oder anderen Tag "nicht" gekommen bin.

Um ehrlich zu sein, habe ich wirklich genug gehabt und fühle mich ausgepowert. Bevor ich ein burn-out-syndrom oder sonstige Schäden davon trage, erscheine ich lieber nicht. In erster Linie sollte man Angeln gehen, um Fische zu haben, die man essen kann. Erst danach angelt man dafür , um die Fische, die man zu viel gefangen hat zu verkaufen.

Das Geld, ja das Geld sollte einfach vom Himmel fallen und meine Taschen füllen.

Noch besser wäre es natürlich, wenn es direkt in meiner Tasche wachsen würde ! Natürlich keine 20 € sondern eher 200 € Scheine

http://de.youtube.com/watch?v=BZU1Tt5gsus

3.10.08 10:41


eine vom aussterben bedrohte Art

Ja, der Waldarbeiter, ...........

Forstwirte gehören in unserer Gesellschaft zu den "aussterbenden" Spezies, deren Erhalt eigentlich jedem am Herzen liegen sollte. So wie der Bauer sein Getreide und die Milch sowie Fleisch etc. herstellt, so bringt der Waldmensch das Holz. Er pflanzt und pflegt den Wald und sorgt auch somit dafür, daß Nicht-Waldmenschen sich in der NAtur erholen können.

Leider verdrängen immer mehr Maschienen den Waldarbeiter aus seinem Heimatgebiet. Auch wird oft an falscher Stelle gespart und Forstwirte entlassen, die als "unrentabel" oder zu idealistsch angesehen werden.

Diese Produzierenden Berufe werden in der Regel auch unterbezahlt, aber hier schweifen wir zu sehr auf das Thema " weniger Arbeiten = mehr Geld " ab. Ja vielleicht klingt dies pervers, aber ich habe ( oder mußte ) feststellen, daß es so ist

Wen man bedenkt, daß jeder 5. Waldarbeiter im Jahr einen schweren Unfall erleidet und dieser Beruf von der Gefahr etwa mit der von Mienensuchern bei der BW eingestuft wird. Dann ist der jämmerliche Lohn von ( verrat ich nicht, aber wenig ) wirklich nicht gerechtfertigt.

http://de.youtube.com/watch?v=c4bX5xi21M0

3.10.08 10:49


Vesper

Z´nini oder wie man es auch immer nennen will.

Steht man früh auf, zieht sich nen Kaffee rein und empfindet wirklich keinen Hunger am frühen Morgen, so kommt einem das "Vesper" als ein Geschenk Gottes vor.

In einem Büro oder sonst irgendwo, kann man zwischendurch mal was zu sich nehmen.

Arbeitet man aber mitten im Wald mit der Motorsäge oder ähnlichen Geräten und kann diese nicht einfach liegenlassen und was essen gehen, da man seine Kollegen auch nicht alleine lassen will, so ist es wirklich wunderbar, noch vor dem eigentlichen Mittag eine Vesperpause einzulegen.

Hier hat man Gelegenheit, mit den Kollegen zu reden ( ohne Motorlärm, Abgase und abgedektem Helm ) oder einfach mal den Wald ( den wir als Waldmenschen besonderst lieben ) zu genießen.

Eine vorübergehende Stille von 15 Minuten wirkt da schon Wunder.

http://de.youtube.com/watch?v=qeKNhmmlW1A

3.10.08 10:55


kurz vor dem Ende des letzten Arbeitstages

Hier sieht man einen Kollegen bei der Arbeit.

An diesem Tag haben wir mit den Freischneidegeräten eine Kultur gereinigt.

Das heißt, wir haben die gepflanzten Bäume von den Brombeeren und anderen Schlingpflanzen etc. befreit.

Dadurch erhalten die Pflanzen in erster Linie mehr Licht . Außerdem werden aber auch unerwünschte und störende baumarten entfernt. Auch hat danach die Pflanze mehr Platz um sich und kann seine Äste usw. besser ausbilden und gewinnt somit an Stärke und Kraft um einmal zu einem stattlichen und Geld - ähm, natürlich Nutz- bringenden Baum zu werden

http://de.youtube.com/watch?v=gADxxc8fbwY

3.10.08 10:59


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